Wein aus Algerien
Der Weinbau in Algerien ist ein Erbe der französischen Kolonialzeit. Seit der wirtschaftlichen Liberalisierung sind die Weinberge im Besitz von einzelnen Weinbauern und Kooperativen. Sie erhalten Land allerdings nur im Falle der Bebauung. Somit haben sich einige Bauern zu Kooperativen zusammengeschlossen, um ihren Lebensunterhalt durch den Weinanbau gemeinsam erwirtschaften zu können. Mitglieder der Kooperativen erhalten Sozialleistungen in Form von Rentenversicherung und Kindergeld. Jede Kooperative verfügt über eigene Weinkeller, in denen die gemeinschaftlichen Erträge gelagert werden. Die staatliche Handelsorganisation O.N.C.V. (Office National de Commercialisation de Vin) sorgt dafür, dass der Wein den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation entspricht. Das O.N.C.V. kontrolliert die Anbau- und Produktionsbedingungen, kauft den Wein der Kooperativen zu einem von der Regierung festgesetzten Preis auf und übernimmt die Flaschenabfüllung und den Vertrieb.
Mascara
Der Mascara stammt aus einer Region mit langer Weintradition, der Coteaux de Mascara. Viele hochwertige Rebsorten wachsen hier zwischen 500 und 900 Höhenmetern in trockenheißen Sommern und kalten Wintern. Unter dem bröckelnden Sandstein dieser Region ist gelb-roter Sandboden zum Vorschein gekommen, der die besten Voraussetzungen für den Weinanbau und die perfekte Reife der Trauben bietet. Alle Arbeiten im Weinberg sowie auch die Lese werden manuell ausgeführt, was auf die steilen Hanglagen zurückzuführen ist. Es wird ausschließlich organischer Dünger verwendet. Die Abmischung und Fermentierung erfolgen unter natürlichen Zusätzen und kontinuierlicher Kontrolle.
Der Mascara ist, wie ein alter Herr, herb und robust. Ein kräftiger Rotwein mit intensiven Farben, der über die Jahre an Harmonie und Milde gewinnt. 12,5%
Gesamtpreis im Einzelverkauf: 163,48 EUR
Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf also 9,25 EUR
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Kundenbeurteilungen
Fair Trade
Als Fairer Handel wird ein kontrollierter Handel mit Produkten aus benachteiligten Regionen des Südens bezeichnet, in dem die Preise für die gehandelten Produkte üblicherweise höher angesetzt sind als der jeweilige Weltmarktpreis. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.
