Die Urlaubszeit naht, deshalb auch der Hinweis, dass die praktische Dose gut ins Urlaubsgepäck passt. Unser Africafe stammt aus Tansania von der Kaffeefabrik TANICA, die zu 50% Kaffeekooperativen gehört. Anbau, Verarbeitung und Verpacken des Kaffees finden komplett in Tansania statt, so dass der Mehrwert im Land bleibt.
Tanica – die Kaffeefabrik
Heute werden in der Tanganyika Instant Coffee Company (Tanica) bei Bukoba jährlich rund 3% der tansanischen Kaffeeproduktion zu löslichem AFRICAFE verarbeitet. Tansania ist das einzige afrikanische Land, welches Fertigkaffee vermarktet. Um das zur Herstellung von Instant-Kaffee notwendige Kaffee-Extrakt zu gewinnen, müssen die Bohnen zunächst geröstet und nach dem Abkühlen sofort gemahlen werden, damit die während des Röstvorgangs freigesetzten ätherischen Öle nicht verfliegen. Bei der Sprühtrocknung wird das flüssige Konzentrat im Heißluftstrom zerstäubt und den Tröpfchen der Wassergehalt entzogen, bis nur noch feine Pulverteilchen zurückbleiben. Dieses als veraltet geltende Verfahren verbraucht deutlich weniger Energie als die Gefriertrocknung. Einen Qualitätsunterschied, wie ihn die Werbung suggerieren möchte, gibt es nicht. Die Firma Tanica befindet sich seit einiger Zeit als Folge des Strukturanpassungsprogramms des IWF in einem Privatisierungsprozess. Privatisierungen in Tansania dauern oftmals länger, da zunächst die Belegschaft und inländische Investoren Vorrang haben, das Unternehmen zu übernehmen. Die knappen finanziellen Mittel erschweren diesen Prozess. Bislang gehören 75% der tansanischen Kaffeebehörde, 7% der Kagera Cooperative Union, 7% der Krague Cooperative Union und 11% der eigenen Belegschaft.
Verpackung und Export des Kaffees übernehmen die Tanzania Tea Blenders in Dar Es Salaam. Das Unternehmen beschäftigt zur Zeit mehrere Hundert Mitarbeiter. Diese haben über regelmäßig stattfindende Betriebsversammlungen die Möglichkeit, die Richtung der Geschäftspolitik mitzubestimmen. Ihr Durchschnittslohn ist etwa doppelt so hoch wie das von der Regierung angesetzte Mindestgehalt. Darüber hinaus stehen den Angestellten und ihren Familien medizinische Versorgung und betriebliche Weiterbildung zur Verfügung. Der Privatisierungsprozess der Firma Tea Blenders scheiterte bisher am nicht ausreichend vorhandenen Kapital der Belegschaft und inländischer Investoren.
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